
Wald als Business-Case
Wald ist nicht nur ein ökologisches Schutzgut, sondern auch ein wirtschaftlich wertvolles Investment. Die Waldwirtschaft bietet vielfältige Möglichkeiten zur nachhaltigen Nutzung – sei es durch Holzproduktion, Jagdverpachtung, CO₂-Zertifikate oder erneuerbare Energien.
Wald als Geschäftsmodell
„Wald schützt vor Armut und Reichtum gleichermaßen“. Dieses Sprichwort bringt die wirtschaftliche Rolle des Waldes auf den Punkt: Waldbesitz verspricht keinen schnellen Reichtum, bietet aber zugleich eine verlässliche Absicherung. Gerade deshalb zählt Waldbesitz in Deutschland nicht unbedingt zu den begehrtesten Investitionsobjekten.
In einem Beratungsgespräch mit einer Bankfachangestellten würde die „Immobilie Wald“ hinsichtlich ihrer Renditechancen im Vergleich zu anderen Anlageformen – wie Aktien, Fonds, Wohnimmobilien oder Gold – eher gering bewertet und allenfalls am Rande erwähnt werden. Dennoch ist Landbesitz grundsätzlich eine wertstabile Kapitalanlage, da Fläche bekannterweise eine knappe Ressource ist. Waldbesitz bietet als Teil eines diversifizierten Portfolios interessante Vorteile: Als Sachwert ist Wald weitgehend unabhängig von den Schwankungen der Aktienmärkte und dient somit als stabilisierendes Element. Zudem gilt Wald als inflationsresistent, da der Bodenwert tendenziell steigt und Holz als nachwachsender Rohstoff kontinuierlich Erträge generieren kann. Ein weiterer Pluspunkt ist die Flexibilität in der Bewirtschaftung: Bei niedrigen Holzpreisen können Bäume einfach weiterwachsen, bis sich der Markt erholt. Darüber hinaus trägt Waldbesitz zur ökologischen Nachhaltigkeit bei und bietet die Möglichkeit, persönlich von der Natur zu profitieren.
Allerdings sollten potenzielle Investoren und zukünftige Waldbesitzer auch die Risiken beachten, wie etwa Schäden durch Stürme, Schädlinge oder Brände. Neben der reinen Kapitalanlage, lässt sich der Wald auch als Geschäftsmodell betrachten. In diesem Zusammenhang wollen wir die Kosten und die möglichen Einnahmequellen aus der Forstwirtschaft näher betrachten. Wälder müssen dabei individuell nach Faktoren wie Standort, Baumart, Struktur und Alter bewertet werden, weshalb pauschale Aussagen über die Wirtschaftlichkeit kaum möglich sind. Aus dem Grund soll dieser Überblick lediglich als eine erste Orientierung dienen.
Was kostet der Wald
Wald kaufen
Der Kaufpreis von Waldflächen wird von mehreren Faktoren bestimmt, die den Verkehrswert beeinflussen. Dabei spielen neben der Baumartenzusammensetzung und der Bodenqualität auch die Region und Erschließung eine Rolle. In Deutschland liegt der Preis pro Hektar typischerweise zwischen 8.000 € und 40.000 €, kann jedoch in Spitzenlagen deutlich höher ausfallen.
Die Bewertung von Wald erfolgt meistens nach einer der drei Methoden: der Ertragswertmethode, der Vergleichswertmethode oder der Sachwertmethode. Die Ertragswertmethode basiert auf den zukünftigen Einnahmen aus Holzverkäufen sowie weiteren Nutzungsmöglichkeiten wie der Jagd. Die Vergleichswertmethode orientiert sich an Verkaufspreisen ähnlicher Waldflächen in der Region. Bei der Sachwertmethode werden sowohl der Boden- als auch der Holzbestand bewertet. Kleinere Waldflächen werden meistens nach der Vergleichswertmethode bewertet, da die gutachterliche Bestimmung des Ertragswertes und des Sachwertes zusätzliche Kosten mit sich bringt.
Neben den finanziellen Aspekten spielen ökologische Faktoren eine Rolle. Ein umgebauter Wald mit einem diversen Baumartenspektrum, guter Infrastruktur und verschiedenen Altersstufen ist wertstabiler. Risiken wie Sturmschäden, Trockenheit oder Schädlingsbefall müssen einkalkuliert werden. Insgesamt erfordert der Kauf von Waldflächen eine sorgfältige Abwägung aller relevanten Faktoren, um eine langfristige, nachhaltige Investition zu gewährleisten.
Bewirtschaftung und Pflege
Die Kosten der Waldwirtschaft sind von zahlreichen Faktoren abhängig, darunter die geographische Lage, die Baumarten-Zusammensetzung – also der Waldtyp –, die Bewirtschaftungsintensität sowie die durchgeführten Maßnahmen zur Entwicklung und Pflege des Bestandes. Ein wesentlicher Posten sind die Beförsterungskosten, also die Ausgaben für die professionelle Betreuung des Waldes. Diese Kosten liegen je nach Dienstleister zwischen 40 € und 70 € pro Hektar und Jahr und decken den Management- und Verwaltungsaufwand ab. Dazu gehören die Planung und Koordinierung von Einschlag, Verkauf, Pflanzung sowie die Pflege des Waldes und die damit verbundene Infrastruktur. Die Kosten für den Einschlag oder die Pflanzung selbst werden separat berechnet und fallen nur an, wenn diese Maßnahmen auch tatsächlich durchgeführt werden.

Einschlag und Durchforstung
Die Kosten für den Holzeinschlag und die Durchforstung hängen stark von den Dimensionen der Bäume und dem eingesetzten Ernteverfahren ab. Eine Durchforstung im schwachen Baumholz, also kleine Bäume mit Holz von geringerer Qualität, benötigt für die gleiche Erntemenge in Festmetern wesentlich mehr Arbeitsschritte als ein Einschlag im starken Baumholz, also große Bäume von hoher Holzqualität. Zudem variieren die Kosten auch je nach Mechanisierungsgrad des Ernte-, Aufarbeitungs- und Rückeverfahrens. Ein „Festmeter frei Waldweg“, dem Selbstabholer markierte Holzstämme am Waldweg, kostet je nach Auftragsvolumen, Baumart und Dimensionen zwischen 20 € und 45 €.
Aufforstung
Die Kosten für die Aufforstung und die anschließende Pflege variieren stark je nach Baumart, Pflanzdichte und regionalen Gegebenheiten. Für die Pflanzung von Fichten werden beispielsweise etwa 2.500 Pflanzen pro Hektar benötigt, wobei die Kosten pro Pflanze bei 0,80 € liegen. Im Gegensatz dazu erfordert die Eiche eine Pflanzdichte von 7.000 bis 10.000 Pflanzen pro Hektar. Der Preis für einen Eichensetzling liegt je nach Baumschule und Alter (ein- oder zweijährig) zwischen 0,80 € und 1,50 €. Daraus ergibt sich, dass die Kosten für die Pflanzenbeschaffung allein aufgrund der Baumart und der Pflanzdichte zwischen 2.000 € und über 10.000 € schwanken kann.
Eine verbreitete Praxis ist es, die Pflanzdichte, insbesondere bei der Eiche, durch truppweise Pflanzung auf 2.500 bis 4.000 Pflanzen pro Hektar zu reduzieren. Die Arbeitskosten für die Pflanzung variieren je nach Pflanzverfahren und Dienstleister und liegen zwischen 0,70 € und 1,10 € pro Pflanze. Hinzu kommen die Kosten für einen möglicherweise notwendigen Schutz der Aufforstung, etwa in Form eines Wildschutzzauns. Hier liegen die Kosten bei 10 € bis 12 € pro laufenden Meter für das Material und den Bau des Zaunes. Durch eine waldschutzorientierte Jagd als Teil der Verjüngungspflege entstehen ebenfalls zusätzlich Kosten für den Bau von Jagdinfrastruktur und deren Planung. Forstbetriebe rechnen hier mit Ausgaben von 20 € bis 40 € pro Hektar und Jahr.
Die Fläche muss je nach Vorbestand und bestehender Vegetation zudem für die Pflanzung vorbereitet werden. Die Kosten einer Baggerräumung auf einer ehemaligen Fichtenkalamitätsfläche liegen zwischen 1.500 € und 2.500 € pro Hektar. In den ersten drei bis fünf Jahren nach der Pflanzung muss die Aufforstung in der Regel freigemäht werden. Hierbei sollte mit ca. 500 € pro Einsatz und Hektar gerechnet werden.
Letztendlich kann also eine Fichtenkultur ohne Zaun und mit einer günstigen Pflanzung deutlich günstiger sein als unter anderem eine Eichenaufforstung mit Zaun.
Einnahmen aus der Waldfläche
Holzproduktion und -vermarktung
Die Höhe der Erlöse aus dem Holzverkauf wird maßgeblich von der Baumart, dem Alter und der Holzqualität bestimmt. Die Preisgestaltung für den Holzverkauf ist in der Regel nicht öffentlich zugänglich und wird in Verhandlungen zwischen Holzkäufern und Waldbesitzern festgelegt. Für einen Festmeter Kiefernholz lagen die Preise in der Vergangenheit zwischen 60 € und 80 €, während Fichtensägeholz dagegen zwischen 70 € und 110 € gehandelt wird. Besonders Eichenstammholz kann durchaus Preise von über 900 € pro Festmeter erzielen.
Auch die Zuwächse der einzelnen Baumarten unterscheiden sich: Bei der Eiche liege sie bei etwa sieben Vorratsfestmetern pro Hektar und Jahr, bei der Douglasie bis zu 15 Vorratsfestmeter pro Hektar und Jahr.
Holz ist in der Lage, Kohlenstoff zu speichern und somit den Einsatz fossiler Rohstoffe zu substituieren. Vor diesem Hintergrund wird auch für die Zukunft erwartet, dass die Holznachfrage in Deutschland stabil bleibt oder sogar steigt. Allerdings nehmen auch globale Märkte, geopolitische Entwicklungen und klimatische Veränderungen Einfluss auf die lokale Holzwirtschaft. Schwankende Preise, Kalamitäten wie Borkenkäferbefall und Dürreperioden bei einer steigenden Holznachfrage stellen sowohl zentrale Herausforderungen als auch Chancen für die Branche dar.
Jagd- und Wildbewirtschaftung
Die Verpachtung der Jagd kann auch eine Einnahmequelle für den Forstbetrieb sein. Der Pachtzins variiert dabei zwischen 20 € und 100 € pro Hektar und Jahr, abhängig von der Attraktivität des Reviers. Die Ausrichtung der Jagd ist hier entscheidend. Sollte der Jagdpächter einen hohen Wildbestand in dem Wald bevorzugen, um gute Abschussquoten zu erzielen, so steht dies dem Waldschutz entgegen und kann wiederum zu hohen Kosten in der Waldverjüngung führen.
Der Verkauf von Wildfleisch dient ebenfalls als eine Einnahmequelle. Wildbret ist bei Verbrauchern aufgrund seines natürlichen Ursprungs und des intensiven Geschmacks beliebt. Allerdings ist in den meisten Forstbetrieben die Jagd in Eigenregie und die Einkünfte aus dem Verkauf von Wildbret nicht unbedingt kostendeckend. Dennoch überwiegen die wirtschaftlichen Vorteile des Waldschutzes in manchen Fällen. Für Forstbetriebe ist die Entscheidung zwischen Verpachtung oder Eigenbewirtschaftung der Jagd eine wichtige wirtschaftliche Überlegung. Während die Verpachtung der Jagd eine verlässliche Einnahmequelle bietet, erfordert die Eigenbewirtschaftung der Jagd eine genaue Kalkulation der anfallenden Kosten und der potenziellen Vorteile.
Verkauf von CO₂-Zertifikaten
Mit dem zunehmenden Bewusstsein für die Folgen der Verbrennung von fossilen Energieträgern, entstand in den letzten 20 Jahren ein Markt um die Kompensation von Treibhausgasen, in erster Linie CO₂. Die Idee dahinter ist, dass Unternehmen die negativen Klimaauswirkungen ihrer Produkte oder Dienstleistungen durch Investitionen in CO₂-Senken kompensieren können. Der Wald, als ein Ökosystem mit großer öffentlicher und emotionaler Bedeutung, spielt hier eine zentrale Rolle im Kompensationsmarkt, da er CO₂ aus der Atmosphäre aufnimmt. Unternehmen investieren hier in eigene Waldflächen oder kaufen im Regelfall CO₂-Zertifikate von Waldeigentümern. Dabei entspricht ein Zertifikat einer Tonne CO₂, das aus der Atmosphäre in Biomasse gebunden wird. Dieser Markt ist der freiwillige Kohlenstoffmarkt und sollte nicht mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Handel mit Emissionsrechten in der Industrie in Europa verwechselt werden.
Der freiwillige Kohlenstoffmarkt ist nicht verpflichtend und ermöglicht es Unternehmen, durch die Kompensation ihrer Emissionen, ihr Image zu verbessern. Global wird das Handelsvolumen auf dem freiwilligen Kohlenstoffmarkt auf zwei Milliarden US-Dollar geschätzt. Eine zentrale Herausforderung für den Markt besteht darin, die Senkleistung eines Waldes einheitlich zu quantifizieren, um ein verlässliches und handelbares Gut zu schaffen. Um dieses Problem zu lösen, gibt es verschiedene verifizierte Standards mit einheitlichen Quantifizierungsmethoden, zum Beispiel der VCS (Verified Carbon Standard) von Verra oder der Waldklimastandard der EVA.
Aktuell wird der größte Anteil an CO₂-Zertifikaten im globalen Süden generiert und nicht dort, wo die meisten Emissionen entstehen, was das Vertrauen in diese Zertifikate negativ beeinträchtigt. Vor diesem Hintergrund steigt die Nachfrage nach lokal generierten Zertifikaten aus heimischen Wäldern. Während Zertifikate aus dem globalen Süden derzeit zwischen 5 € und 15 € kosten, abhängig von der Qualität und Authentizität des Projektes, können lokale Zertifikate wesentlich höhere Preise von 50 € bis 100 € erzielen.
In Deutschland wurde vor wenigen Jahren der Waldklimastandard der EVA eingeführt, ein Standard zur Quantifizierung des CO₂-Speicherpotenzials von Wiederaufforstungsflächen. Dies bietet die Möglichkeit, Wiederaufforstungsflächen einzutragen und zu zertifizieren. Über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren wird die Kohlenstoffsenkleistung der Fläche prognostiziert und anschließend dem Waldbesitzer als verkaufsfertige CO₂-Zertifikate zur Verfügung gestellt. Je nach Baumart und Standort bewegt sich die prognostizierte Senkleistung von Wiederaufforstungsflächen zwischen 90 und 150 Tonnen CO₂ pro Hektar. Obwohl es eher selten vorkommt, dass die Einnahmen aus den Zertifikaten die Pflanzkosten vollständig decken, können siefür den Waldeigentümer eine Möglichkeit darstellen, die hohen Investitionskosten für die Aufforstung zu reduzieren.
Erneuerbare Energien und Wald
Die Energiewende eröffnet Flächeneigentümern und Waldbesitzern zusätzliche Einnahmequellen. Besonders in windreichen Mittelgebirgslagen oder küstennahen Wäldern können Windkraftanlagen eine attraktive Möglichkeit darstellen. Je nach Standort betragen die Pachteinnahmen zwischen 20.000 € und 80.000 € pro Windrad und Jahr. Allerdings sind Windräder nicht in allen Bundesländern ohne Weiteres im Wald umsetzbar. In Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist die Errichtung von Windkraftanlagen im Wald bereits gängige Praxis. Die Genehmigungsverfahren für eine Windkraftanlage auf einem Waldstandort sind aufgrund von Naturschutzauflagen besonders langwierig und es ist häufig mit Widerstand von Gemeinden und Bürgern zu rechnen.

Förderung und Vertragsnaturschutz
In Deutschland gibt es zahlreiche Förderprogramme, die Waldbesitzer bei der Umsetzung nachhaltiger Forstwirtschaft, Klimaanpassung und der Förderung der Biodiversität unterstützen. Sowohl der Bund als auch die Länder bieten finanzielle Hilfen für Maßnahmen wie Waldumbau, Wiederaufforstung und den Schutz von Waldböden. Ein Beispiel dafür ist das Bundesprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ (BMEL), das Waldbesitzer je nach Betriebsgröße mit 55 € bis 100 € pro Hektar und Jahr bei der Anpassung ihrer Wälder unterstützt. Voraussetzung ür die Teilnahme an dem Förderprogramm ist die Einhaltung 12 verschiedener Kriterien, darunter die Ausweisung von mindestens 5 Habitatbäumen pro Hektar, die Erhöhung des Rückegassenabstandes auf 30 Meter und der Rückbau von Entwässerungseinrichtungen.
Auch die Länder unterstützen mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und Kützenschutz“ (GAK) bei der Wiederaufforstung. So werden zum Beispiel in Sachsen-Anhalt die Kosten einer Laubholzkultur zu 80 % und die Kosten einer Nadelholzkultur zu 70 % gefördert.
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen
Wenn für Bauprojekte an einer Stelle Wald gerodet und in eine andere Nutzungsform umgewandelt wird, so muss gemäß § 15 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) an anderer Stelle im selben Naturraum wieder ein Wald gepflanzt oder in eine bestehende Waldfläche in einen ökologisch höherwertigen Zustand gebracht werden. Für den Eigentümer des Waldes wird die Schaffung dieses Ausgleichs attraktiv vergütet.
Die ökologische Wertigkeit der Eingriffsfläche und der Ersatzfläche wird in der Regel in Ökopunkte pro Quadratmeter umgerechnet. Diese können dann an den Bauträger verkauft werden oder auch für zukünftige Bauprojekte aufbewahrt werden. Ein Fichten-Reinbestand hat einen geringeren ökologischen Wert als ein Eichenmischwald. Der Waldumbau von einem Nadelholzbestand zu einem Laubmischwald kann dementsprechend Ökopunkte generieren und rechnerisch beispielsweise die Umwandlung eines Waldes zu einem Parkplatz kompensieren.
Weitere mögliche Maßnahmen zur Aufwertung von Wäldern sind zum Beispiel das Anlegen von Waldrändern oder der Rückbau von Entwässerungsgräben. Für einige Bauvorhaben ist besonders das Aufforsten einer Ackerfläche die bevorzugte Methode zur Kompensation des Waldverlustes, der durch das Bauvorhaben verursacht wird. Wenn die Waldfläche einmal als Ausgleichsfläche genutzt wurde, so wird in den meisten Fällen der Zweck dieser Fläche im Grundbuch eingetragen, was die weitere forstliche Nutzung der Fläche nicht zwangsläufig ausschließt, solange der Biotoptyp erhalten bleibt.